„Alles Goethe?!“ – 5 Mitbringsel aus Weimar

Weimar und Goethe sind untrennbar miteinander verbunden. Sie möchten etwas aus der Klassikerstadt und vom Dichter der Dichter mit nach Hause nehmen? Natürlich gibt es zahlreiche Bücher – aber auch andere lustige Mitbringsel. Ich als gebürtige Weimarerin kann Ihnen diese fünf Souvenirs empfehlen.

Goethe-Tee
„Diesen Abend war ich bei Goethe zu einem grossen Tee. Die Gesellschaft gefiel mir, es war alles so frei und ungezwungen, man stand, man sass, man scherzte, man lachte. Goethe ging bald zu diesem und zu jenem und schien immer lieber zuzuhörem und seine Gäste reden zu lassen, als selbst viel zu sagen. Goethes Frau kam oft und schmiegte sich an ihn und küsste ihn.“
So schildert uns Goethes Freund Eckermann den Abend des 14. Oktobers 1823 und deutet damit eine der vornehmsten Eigenschaften des Tees an: die anregende Wirkung. Es gibt tatsächlich einen Kräutertee, der nach Goethe benannt ist. Sie finden diesen im Teeladen in der Frauentorstrasse in Weimar. (Für alle Schiller-Fans: Schiller-Tee gibt es dort auch!)

HierwarGoetheniePlakette bzw. Blechpostkarte „Goethe war nicht hier“
Diese Karte können Sie jedem schicken, der nicht in Weimar, Frankfurt, Italien usw. wohnt. Dafür müssten Sie kurz die Biografie des Herrn scannen. Das machen Sie bei Ihrem Weimar Aufenthalt wahrscheinlich ohnehin. Weimarer lieben diese Plakette, und an manch neu gebautem Einfamilienhaus werden Sie dieses Schild über der Klingel finden. Mein Fazit: Weimarer haben Humor!

Salve-Fussmatte
Goethe hatte das Treppenhaus in seinem Wohnhaus am Frauenplan im Stil der italienischen Renaissance selbst entworfen. Er empfing seine Besucher nach römischer Sitte mit einem auf der Schwelle eingeschriebenen Willkommen. Wer diese Schwelle überschritt, durfte sich der Gastlichkeit des Hausherrn sicher sein. Diese Sitte können Sie nun auch pflegen – dank der im Laden des Goethe-Museums erhältlichen Kokosfussmatte. Diese Matte ist bei Weimarern auch sehr beliebt!

Faust-Handschuhe
Für mich immer wieder ein Schmunzeln wert sind die Backhandschuhe „Faust 1“ und „Faust 2“. In meinem Blog habe ich bereits einmal erwähnt, dass auch Goethe-Hassern und Nicht-Lesern dieses Mitbringsel aus der Kulturstadt sicher gefällt. Allen, die sowohl gerne kochen als auch lesen, empfehle ich ein Buch von Sybil Gräfin Schönfeldt: „Gestern ass ich bei Goethe“.

GlueckssteinGoethe

Briefbeschwerer „Stein des guten Glücks“
Es gibt eine massstabsgetreue Nachbildung des berühmten „Stein des guten Glücks“ in Goethes Garten im Almpark. Sie haben fünf Farben zur Auswahl. Es ist echter Marmor – und Sie bekommen ihn (naja, sagen wir) fast geschenkt für 115 Euro. Briefbeschwerer in der Zeit der E-Mails sind Ihnen das doch wert?!

Und nun muss ich Sie fragen: Doch lieber zwei oder drei Bücher? Was nehmen Sie mit nach Hause?

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